Pater Anastasius über Corona in Tansania

Mrz. 2021

Den Grundstein der Stiftung haben wir 2002 mit der Eröffnung des PATRIZIA Children’s Hospital Peramiho in Tansania gelegt. Nach wie vor sind wir mit dem afrikanischen Kontinent stark verbunden, davon zeugen die zehn Kinderhäuser der PATRIZIA Foundation dort. Pater Anastasius von unserem Projektpartner, den Missionsbenediktinern St. Ottilien, zeigt auf, wie sich die Corona-Pandemie in Tansania aktuell darstellt und wie wir gemeinsam helfen können. Als ehemaliger Abt in Peramiho kennt er die Region bestens.

Video: die Corona-Pandemie in Tansania 

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Mit dem Corona Fund Education Healthcare sichert die PATRIZIA Foundation seit Anfang der Pandemie durch Soforthilfe und längerfristig angelegte Maßnahmen rund um die Welt weiterhin den Zugang zu Bildung. So auch in Tansania.

Durch Hygienemaßnahmen Zugang zu Bildung schaffen

Einerseits sind wir dabei, die Hygienestandards in den tansanischen Dorfkrankenstationen zu verbessern und auch in den Krankenhäusern umzusetzen. Wir achten auf die Einhaltung von Abstandsgeboten, bauen Bäder und Sanitäranlagen aus. Diese Bestimmungen helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Langfristigen Zugang zu Bildung sichern wir am besten, indem Kinder und Jugendliche zur Schule gehen können. Doch in Tansania sind aktuell noch viele Schulen geschlossen. Unser Corona-Fonds verschafft Schulen zusätzlichen finanziellen Spielraum, damit sie die von der Regierung geforderten Hygienekonzepte zur langsamen Öffnung umsetzen können. Gleichzeitig leisten Unterrichtsmaterialien für die Kinder und ihre Eltern Aufklärungsarbeit zum Virus und gleichen Bildungsnachteile durch Schulschließungen aus.

Helfen Sie jetzt mit!

Die ersten Schritte sind getan. Dennoch sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Denn jede Spende macht den Unterschied und hilft uns, akute Not zu lindern und längerfristige Maßnahmen anzugehen. Dafür garantieren wir, dass alle Spenden zu 100 Prozent in die Projektarbeit fließen.

Vielen Dank, dass Sie uns weiterhin ermöglichen, Kindern und Jugendlichen durch Bildung eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Bildungsbotschafter Mario Götze erklärt zum Auftakt der Kampagne mit dem Herzensprojekt im ostindischen Muniguda: “Bildung ist für mich ein Weg, um die Welt zu einem gerechteren Ort zu machen. Diesen Grundsatz habe ich von Klein auf mitgegeben bekommen. Eine gute Bildung eröffnet Möglichkeiten, sein Leben selbst zu gestalten. Mit einem besseren Zugang zu Bildung nähern wir uns dem Ziel, gleiche Chancen für jede und jeden zu bieten“, eine Überzeugung, mit der Mario Götze die Bedeutung der Kampagne unterstreicht. Die geplanten Erweiterungen umfassen den Bau von Sanitäreinrichtungen, zehn neuen Klassenräumen, drei naturwissenschaftlichen Räumen, einer Bibliothek und einem Computerraum. Durch diese Maßnahmen kann die Stiftung rund 1.000 benachteiligte jungen Menschen in der Region Bildung zugänglich machen und insbesondere Mädchen damit eine Alternative zur frühen Verheiratung bieten. Oberbürgermeisterin Eva Weber erweitert den Bildungsbegriff zudem: „Bildung ist für mich der Schlüssel für ein gelingendes Leben. Und zwar für alle: Denn Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der nicht mit dem Schulabschluss endet, sondern bis in hohe Alter stattfindet.“

 

Neben Oberbürgermeisterin Eva Weber und dem Fußballspieler Mario Götze haben weitere herausragende Augsburger Persönlichkeiten und Repräsentanten des öffentlichen Lebens ihre Unterstützung für die Initiative kundgetan. André Bücke, Intendant des Staatstheaters Augsburg, Halil Altintop, ehemaliger FCA-Spieler und Jugendtrainer beim FC Bayern München, Gordon Rohrmeier, Präsident der Technischen Hochschule Augsburg, Sandra Peetz-Rauch, Vorständin der Stadtsparkasse Augsburg, Prof. Dr. Stephan Vogt, Ärztlicher Direktor der Hessing-Stiftung und die Unternehmerin Ramona Meinzer engagieren sich leidenschaftlich für die Bildungsinitiative aus Augsburg. Auch Personen aus unterschiedlichen Berufsfeldern zeigen ihre Unterstützung, darunter Bianca Uhl, Marktfrau vom Stadtmarkt Augsburg, Wolfgang Fratz, Rechtsanwalt der Kanzlei Sonntag & Partner, Masterstudentin und syrischer Flüchtling Shereen Diko, der Augsburger Journalist Christian Ort oder Katharina Ulbrich, Reinigungsfachkraft im Augsburger PATRIZIA-Büro. Mit ihrer Teilnahme möchten die Unterstützer sowohl das lokale als auch das internationale Interesse der Bildungsakzente der `Hearts4Change´-Kampagne in den Fokus rücken. 

 

Die PATRIZIA Foundation ruft mit ihren Plakaten in Augsburg, in den Sozialen Netzwerken und mit Flyern dazu auf, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen. Das Engagement für mehr Bildung soll durch Spenden und das Teilen der Kampagne in den Sozialen Medien mit dem Hashtag #Hearts4Change eine breite Wirkung entfalten.

 

Weitere Informationen sind verfügbar unter

www.patrizia.foundation/hearts-for-change. 

 

Hintergrundinformationen zur PATRIZIA Foundation:

Die PATRIZIA Foundation wurde 1999 von Wolfgang Egger gegründet. Ziel der Stiftung ist es, weltweit möglichst vielen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu hochwertiger Bildung, Gesundheitsversorgung und Fürsorge zu ermöglichen und ihnen somit zu einem freien und selbstbestimmten Leben zu verhelfen. In den Bildungsprojekten, die mindestens 25 Jahre begleitet werden, schafft die Stiftung mit ihren KinderHäusern analoge und digitale Bildungsinfrastrukturen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. In den bisher 25 Jahren, in denen die Stiftung inzwischen aktiv ist, wurden weltweit bereits 23 KinderHaus-Projekte auf vier Kontinenten eröffnet. Zum Beginn des 25-jährigen Jubiläumsjahr im Jahr 2024 startet die PATRIZIA Foundation gemeinsam mit der Augsburger Kanzlei Sonntag & Partner ein neues KinderHaus-Projekt in Benin. Getreu dem Leitsatz „Building Better Futures“ realisiert die PATRIZIA Foundation immer gemeinsam mit lokalen Partnern den Aufbau und langfristigen Betrieb von Schulen, Ausbildungsstätten, Kinderkrankenhäusern und Wohnunterkünften zur Entwicklung nachhaltiger gesellschaftlicher Strukturen. Die Stiftung garantiert, dass die gesammelten Spenden zu 100 Prozent in die KinderHaus-Projekte fließen, und den benachteiligten Kindern und Jugendlichen zugutekommen.