„Strahlende und neugierige Kinderaugen zeigen uns, dass wir hier das Richtige tun.”

Peter Helfrich, Pate der PATRIZIA School Dhoksan

PATRIZIA Primary School Dhoksan, Nepal

2012 öffnete im nepalesischen Bergdorf Dhoksan die PATRIZIA Primary School Dhoksan für die Grundschulklassen 1 – 5. Sie übersteht das schwere Erdbeben 2015 im südasiatischen Binnenstaat nahezu unbeschadet und dient einigen Familien sogar vier Monate lang als Notunterkunft.

Nepal ist weltweit das am höchsten gelegene Land. Es besticht mit imposanten Gebirgsformationen wie der Himalaya-Gebirgskette und dem Mount Everest. Doch die Bildungssituation ist mit 45 Prozent Analphabeten in der erwachsenen Bevölkerung sehr schlecht. Jeder Zweite lebt von weniger als zwei US-Dollar am Tag. Um nachfolgenden Generation durch schulische Bildung eine bessere Zukunft zu ermöglichen, hat die PATRIZIA Children Foundation 2012 in Dhoksan eine Grundschule gebaut. 

Schule wird nach schwerem Erdbeben zu Schutzraum 

2015 übersteht die solide erbaute Schule die gewaltigen Beben vergleichsweise unbeschadet und beherbergt mehrere Familien vier Monate als Notunterkunft. 2016 werden die Fenster, die Decke und der Boden durch die PATRIZIA Children Foundation renoviert. Als lokale Partner kümmern sich neben dem Schuldirektor Man Bahadur das Schulkomitee Shila Devi School Board, ein Zusammenschluss von Eltern der Schüler, vor Ort um den reibungslosen Ablauf. Damit die Schüler und Schülerinnen nach der Grundschulbildung ihr Wissen erweitern können, baut die PATRIZIA Children Foundation direkt angrenzend die PATRIZIA Seconday School Dhoksan.

Peter Helfrich, Pate

Nabins Glücksgeschichte

Der 8-jährige Nabin hat wie die meisten Kinder im ländlichen Nepal einen langen Schulweg zur PATRIZIA Primary School in Dhoksan. Das nimmt er aber gerne in Kauf.

Denn im Gegensatz zu den fast 45 Prozent der nepalesischen Bevölkerung, die nicht lesen und schreiben können, erhält Nabin eine schulische Bildung und damit eine Chance auf ein besseres Leben. Ob für seine beiden kleineren Geschwister auch ein Schulbesuch möglich sein wird, entscheidet sich noch. Denn Nabins Eltern verdienen mit ihrer kleinen Landwirtschaft nicht viel und das Schulgeld möchte bezahlt werden.

Nabin weiß, was für ein Privileg er in der PATRIZIA Primary School hat – und er hat viel vor. Natürlich möchte er eine bodenständige Ausbildung machen, um Geld zu verdienen. Sein Herz aber schlägt für sein Land. Die atemberaubende Landschaft möchte er gerne als Dokumentarfilmer am besten der ganzen Welt präsentieren. Auf dem Weg zu seinem Ziel kann er sich jeden Tag wieder aufs Neue inspirierenlassen – auf seinem Schulweg.