Herausforderungen durch Corona

Apr. 2020

Seit mehr als 20 Jahren setzt sich die PATRIZIA Foundation dafür ein, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu Bildung erhalten. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen vor Ort schaffen wir Räume für Bildung. So sind in elf Ländern auf vier Kontinenten bereits 20 Kinderhäuser entstanden: Schulen, Wohnhäuser, Kinderkrankenhäuser. Und es werden mehr.

Der Zugang zu Bildung ist weltweit eingeschränkt

Doch die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Besonders betroffen sind die Kinder: Weltweit werden Schulen geschlossen. Kinder und Jugendliche können nicht mehr wie gewohnt zur Schule gehen. In Ländern, in denen es kaum oder keine Angebote mit digitalen Lernmöglichkeiten gibt, droht den Kindern, den Anschluss an Bildung zu verpassen.

Unser besonderer Dank gilt unseren Partnern vor Ort. Sie sind eine wichtige Stütze in der Gesellschaft, besonders in diesen schweren Zeiten. Darum konzentrieren wir uns jetzt darauf, unsere Partner in den bestehenden Kinderhäusern zu unterstützen. Wir sind im Austausch, hören zu, um ihre lokalen Bedürfnisse zu verstehen und unterstützen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Herausforderungen bestmöglich zu begegnen, um Kindern bald wieder den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Dazu wollen wir helfen, wo es aktuell sinnvoll ist.

…Möchten Sie uns dabei unterstützen?
Wir sind dankbar für jede Spende, bitte nutzen Sie den Verwendungszweck: PF Corona Fund

Spendenkonto

PATRIZIA Foundation:

IBAN DE59 7208 0001 0160 0333 00
BIC DRESDEFF720

Persönliche Botschaft des Stiftungsgründers Wolfgang Egger: „Zugang zu Bildung ist heute wichtiger denn je. Wir alle sind in der Verantwortung mitzuhelfen, dass die Verbreitung des Corona-Virus eingedämmt wird. Bildung ist dabei ein Schlüsselfaktor. Nur wer weiß, wie man sich bestmöglich schützt, kann die Ausbreitung der Pandemie bekämpfen. Wir erarbeiten deshalb gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort Lösungen, diese weltumspannende Krise für die PATRIZIA KinderHäuser zu meistern. Helfen Sie uns dabei, vielen Dank!“

Bildungsbotschafter Mario Götze erklärt zum Auftakt der Kampagne mit dem Herzensprojekt im ostindischen Muniguda: “Bildung ist für mich ein Weg, um die Welt zu einem gerechteren Ort zu machen. Diesen Grundsatz habe ich von Klein auf mitgegeben bekommen. Eine gute Bildung eröffnet Möglichkeiten, sein Leben selbst zu gestalten. Mit einem besseren Zugang zu Bildung nähern wir uns dem Ziel, gleiche Chancen für jede und jeden zu bieten“, eine Überzeugung, mit der Mario Götze die Bedeutung der Kampagne unterstreicht. Die geplanten Erweiterungen umfassen den Bau von Sanitäreinrichtungen, zehn neuen Klassenräumen, drei naturwissenschaftlichen Räumen, einer Bibliothek und einem Computerraum. Durch diese Maßnahmen kann die Stiftung rund 1.000 benachteiligte jungen Menschen in der Region Bildung zugänglich machen und insbesondere Mädchen damit eine Alternative zur frühen Verheiratung bieten. Oberbürgermeisterin Eva Weber erweitert den Bildungsbegriff zudem: „Bildung ist für mich der Schlüssel für ein gelingendes Leben. Und zwar für alle: Denn Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der nicht mit dem Schulabschluss endet, sondern bis in hohe Alter stattfindet.“

 

Neben Oberbürgermeisterin Eva Weber und dem Fußballspieler Mario Götze haben weitere herausragende Augsburger Persönlichkeiten und Repräsentanten des öffentlichen Lebens ihre Unterstützung für die Initiative kundgetan. André Bücke, Intendant des Staatstheaters Augsburg, Halil Altintop, ehemaliger FCA-Spieler und Jugendtrainer beim FC Bayern München, Gordon Rohrmeier, Präsident der Technischen Hochschule Augsburg, Sandra Peetz-Rauch, Vorständin der Stadtsparkasse Augsburg, Prof. Dr. Stephan Vogt, Ärztlicher Direktor der Hessing-Stiftung und die Unternehmerin Ramona Meinzer engagieren sich leidenschaftlich für die Bildungsinitiative aus Augsburg. Auch Personen aus unterschiedlichen Berufsfeldern zeigen ihre Unterstützung, darunter Bianca Uhl, Marktfrau vom Stadtmarkt Augsburg, Wolfgang Fratz, Rechtsanwalt der Kanzlei Sonntag & Partner, Masterstudentin und syrischer Flüchtling Shereen Diko, der Augsburger Journalist Christian Ort oder Katharina Ulbrich, Reinigungsfachkraft im Augsburger PATRIZIA-Büro. Mit ihrer Teilnahme möchten die Unterstützer sowohl das lokale als auch das internationale Interesse der Bildungsakzente der `Hearts4Change´-Kampagne in den Fokus rücken. 

 

Die PATRIZIA Foundation ruft mit ihren Plakaten in Augsburg, in den Sozialen Netzwerken und mit Flyern dazu auf, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen. Das Engagement für mehr Bildung soll durch Spenden und das Teilen der Kampagne in den Sozialen Medien mit dem Hashtag #Hearts4Change eine breite Wirkung entfalten.

 

Weitere Informationen sind verfügbar unter

www.patrizia.foundation/hearts-for-change. 

 

Hintergrundinformationen zur PATRIZIA Foundation:

Die PATRIZIA Foundation wurde 1999 von Wolfgang Egger gegründet. Ziel der Stiftung ist es, weltweit möglichst vielen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu hochwertiger Bildung, Gesundheitsversorgung und Fürsorge zu ermöglichen und ihnen somit zu einem freien und selbstbestimmten Leben zu verhelfen. In den Bildungsprojekten, die mindestens 25 Jahre begleitet werden, schafft die Stiftung mit ihren KinderHäusern analoge und digitale Bildungsinfrastrukturen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. In den bisher 25 Jahren, in denen die Stiftung inzwischen aktiv ist, wurden weltweit bereits 23 KinderHaus-Projekte auf vier Kontinenten eröffnet. Zum Beginn des 25-jährigen Jubiläumsjahr im Jahr 2024 startet die PATRIZIA Foundation gemeinsam mit der Augsburger Kanzlei Sonntag & Partner ein neues KinderHaus-Projekt in Benin. Getreu dem Leitsatz „Building Better Futures“ realisiert die PATRIZIA Foundation immer gemeinsam mit lokalen Partnern den Aufbau und langfristigen Betrieb von Schulen, Ausbildungsstätten, Kinderkrankenhäusern und Wohnunterkünften zur Entwicklung nachhaltiger gesellschaftlicher Strukturen. Die Stiftung garantiert, dass die gesammelten Spenden zu 100 Prozent in die KinderHaus-Projekte fließen, und den benachteiligten Kindern und Jugendlichen zugutekommen.