AKUT: Die Authentizität der Kunst

Apr. 2021

Akut, mit bürgerlichem Name Falk Lehmann, ist mit seinen Street-Art-Werken auf der ganzen Welt bekannt. Als Fotograf und Graffiti-Künstler verbindet er beide Sparten in eindrucksvollem Fotorealismus. Der Fokus liegt dabei meist auf gesellschaftskritischen Themen, für welche er sensibilisieren möchte. Wir haben mit ihm über ein ganz besonders Projekt für das PAT ART LAB und die PATRIZIA Foundation gesprochen: das Ziegelhof-Mural.

Akut, wo liegen die Anfänge Ihrer Kunst und woher kam die Motivation, daraus Ihren Beruf zu machen?

In meiner Anfangszeit war mein direkter Wirkungskreis sehr begrenzt. Ich war ein Teenager in einer Kleinstadt in Thüringen, der ehemaligen DDR. Meine Kindheit war sehr behütet und schön. Mir hat es nie an etwas gemangelt und ich hatte schon immer diese Zuversicht, dass ich als Erwachsener um die Welt reisen würde. Als zweites Kind in einer Familie mit den Eltern und Großeltern zusammen in einem Haus bin ich ein wenig unter dem Radar geflogen. Ich konnte tun, wozu ich Lust hatte und das war schon sehr früh das Malen. Dass das im Graffiti-Kontext passierte, wurde durch mein soziales Umfeld beeinflusst. Da war der Kulturverein Villa K, der noch immer existiert und tatsächlich in einer alten Villa in meiner Heimatstadt ansässig ist und damals schon Anlaufstelle für uns Teenager war. Hier konnte man die vielen Gruppierungen von Sprayern, Breakdancern, Hiphoppern und Punks finden und irgendwo dazwischen war ich. Damals kannte ich eigentlich nur die unmittelbar in meiner Umgebung agierenden Graffitimaler und die ganz Großen. Für mich war diese Szene, wie wahrscheinlich für viele auch heute noch, ein Zufluchtsort in meine eigene Gedankenwelt. Ich hatte allerdings weder den Wunsch klassisches Graffiti noch Kunst im weiteren Sinne zu machen. Ich habe einfach gemalt, was ich gesehen habe, und das waren Menschen.

Dass das Malen irgendwann zu meinem Beruf würde, war so auch nicht geplant und ist einfach passiert. Zum Glück, denn ich bin sehr dankbar dafür, mit dem, was ich liebe, meinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Zwischenzeitlich hatte ich eher einen anderen Plan und begann ein Architekturstudium in Erfurt. Dort wurde mir aber sehr schnell nahegelegt, „Kunst zu machen“. Da ich zum damaligen Zeitpunkt nicht sicher war, wohin das Malen führen würde, wollte ich als Plan B eine eher bodenständige Ausbildung machen und wechselte zur visuellen Kommunikation an die Bauhaus Universität in Weimar. Natürlich unterstützten meine Eltern das auch eher. Allerdings konnte ich mein Studium sehr gut mit der Malerei als Teil meiner Graffiti-Crew Ma’Claim verbinden.

Die Entstehung des Ziegelhof-Murals im Zeitraffer:

Was waren die Gründe, dass Sie sich auf fotorealistische Graffitis und Murals spezialisiert haben?

Mit dem figuralen Malen konnte ich mich besser ausdrücken als mit klassischen Graffiti Styles. Allerdings wollte ich lebendigere Figuren kreieren und das gelang durch eine möglichst reale, fotorealistische Darstellung. Damals war das ein absolutes Novum innerhalb der Graffiti-Bewegung und weil es mir zum einen gut von der Hand ging und es zum anderen meine gewünschte Wirkung am besten erzielte, blieb ich dabei. Dieser Mix aus figuralen und Schriftelementen wurde zum Markenzeichen von Ma’Claim. Dass ich Motive für die Crew zuvor am Computer entwickelte und wir diese anschließend gemeinsam umsetzten, war für mich ein logischer Arbeitsprozess, der jedoch so zuvor nie in der Szene stattgefunden hatte. Auch das war also neu und schlug schnell große Wellen, die dazu führten, dass wir in die weite Welt zu Jams und Festivals eingeladen wurden. Im Nachhinein hatte ich wohl einfach Glück, dass meine persönlichen Vorlieben sowie die Herangehensweise noch einzigartig war und dadurch Türen öffnete.

Das Malen wirklich großer Wände kam etwas später mit der Gründung des Streetart-Duos Herakut hinzu und ist, wenn man so will, die Königsdisziplin, um gesehen zu werden. So eine Wand zu erklimmen, ist immer eine Herausforderung, und ich habe noch immer jedes Mal großen Respekt davor. Aber es ist ein unglaublich gutes Gefühl an irgendeinem Ort in der Welt bei Wind und Wetter tagelang an einem Bild zu arbeiten, bei dem beispielsweise ein Portrait über fünf Stockwerke gemalt werden muss. Das erfordert große Konzentration und ich bin einfach gerne in diesem fokussierten Flow unter Kopfhörern mit guter Musik. Das ist eine Art Freiheit, die ich mir schaffen konnte und bewahren möchte. Durch das einfache Tun einer Sache, die mir wirklich Freude bereitet, etwas zu hinterlassen, das andere Menschen berührt, fühlt sich für mich richtig an, wenn man bedenkt wie viele Menschen einem Job nachgehen, der sie nicht erfüllt. 

 

Warum ist es Ihnen so wichtig, gesellschaftsrelevante Themen künstlerisch aufzugreifen?

Mit Ma’Claim habe ich in kürzester Zeit Bekanntheit weit über die Grenzen meiner Heimat erlangt, ohne dies jemals so geplant zu haben. Ich war noch relativ jung und das enorm positive Feedback der Szene hat mich und meine Kollegen weiter angetrieben. Wir haben irgendwann nicht mehr zum Selbstzweck gemalt, sondern diese Bekanntheit genutzt, um für uns kritische Themen aufzugreifen. Damals war es beispielsweise der arabische Frühling. Ein Thema, mit dessen Folgen wir noch heute konfrontiert sind.

Als Teil von Herakut konnte ich später eine andere, noch umfangreichere Zielgruppe weltweit gewinnen und merkte schnell, wie sehr die Inhalte meiner Arbeit Menschen berühren, sie wirklich erreichen können. Über die Jahre entstand so, eigentlich unbeabsichtigt, eine einflussreiche Plattform, die ich mit der Zeit auch bewusst genutzt habe und weiterhin nutzen will. Kunst will in der Regel nichts verkaufen. Sie ist der Ausdruck einer Person im Umgang mit sich selbst und der Umwelt. Dessen bin ich mir bewusst und ich habe, jetzt als Vater noch mehr als zuvor, das Gefühl mit meinen künstlerischen Fähigkeiten da ansetzen zu müssen, wo andere nicht weiterkommen, um mich für positive Veränderungen einzusetzen. Ehrlicherweise kann ich mit dekorativer, formal „schöner“ Kunst nicht so viel anfangen, weil ich finde, dass Kunst mehr können sollte, als gut auszusehen. Es läuft so viel verkehrt in dieser Welt, dass man manchmal nicht weiß, wo man anfangen soll. Aber wir müssen Schritt um Schritt mit dem Support und Zusammenwirken aller diese vielen schwierigen Themen angehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder mit individuellen Fähigkeiten etwas beitragen und bewirken kann. Und damit meine ich nicht nur das ewige Aufzeigen von Problemen oder Anmahnen von falschen Verhaltensweisen, sondern das Wirklich-aktiv-werden. Wenn ich also auf ein gesellschaftlich relevantes Thema in meiner Arbeit hinweise, verknüpfe ich dies gerne mit Aktionsmöglichkeiten. Über die Jahre bin ich Teil eines guten Netzwerks aus Akteuren verschiedenster Bereiche geworden. Ich bin Künstler. Da ist es naheliegend, dass ich mich mit meiner Kunst und meinem Handeln für Themen einsetze, die mir wichtig sind wie z.B. die Flüchtlingskrise, der Klimawandel oder gegen Rassismus. Erst kürzlich hat mir ein geschätzter Freund und Kollege erzählt, dass er durch mein Ma’Claim-Buch mit dem Malen angefangen hat. Dass ich diesen Einfluss hatte, ehrt mich noch immer sehr und verdeutlicht, dass Kunst ganze Lebensgeschichten beeinflussen kann.

Wie kann es durch die Kunst gelingen, das Bewusstsein für Themen zu schaffen, bei denen sonst oft weggeschaut wird?

Es gibt genügend Themen gesellschaftsrelevanter oder politischer Natur, die nicht bei den Empfängern ankommen, weil die Sender immer gleiche Wege gehen und eine allgemeine Abstumpfung gegenüber diesen vorhanden ist. Ein Werbeplakat beispielsweise, wird immer als Botschaft eines dahinterstehenden Unternehmens wahrgenommen, egal, was es kommunizieren möchte. Die entsprechende Botschaft wird dadurch unmittelbar gefärbt durch das Verhältnis, das der Betrachter zur jeweiligen Marke hat. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass eine gute Botschaft nicht ankommt, weil das Unternehmen oder die Marke dahinter nicht das entsprechende Image verkörpern. Es wird unglaubwürdig und damit unwirksam. Kunst kann Themen anders vermitteln. Die Menschen reagieren auf durch Kunst vermittelte Kritik, Aufforderungen oder einfach nur thematisierte Probleme anders, ganz egal, ob sie nach der In-your-face-Methode oder subtil verpackt sind. Denn die Kunst will, wie oben schon erwähnt, in der Regel nichts verkaufen. Kunst wird eine Authentizität zugesprochen, über die andere nicht unbedingt verfügen. Und ich denke, das ist der wesentliche Punkt, der aber auch für Kunstschaffende nicht selbstverständlich ist. Ich kenne natürlich auch einige Vertreter, die ganz entgegen ihrem künstlerischen Output und der öffentlichen Darstellung leben und gesellschaftlich relevante Themen bewusst nutzen, um erfolgreich zu sein. Natürlich müssen wir auch alle Geld verdienen. Aber ich denke, wer sich in allen Lebensbereichen kontinuierlich authentisch verhält, was heute mit Social Media einfacher denn je ist, wird eher auf offene Augen und Ohren stoßen und mit dem jeweiligen Aktionismus echtes Bewusstsein schaffen können.

Warum ist auch das Thema Bildung in ihrer Arbeit von entscheidender Bedeutung?

Ich befürchte, dass Bildung immer erst ein Thema wird, wenn man sich mit den Diskrepanzen auseinandersetzen muss. Menschen, die Bildung erfahren haben und dabei sei noch nicht bewertet, ob diese im Allgemeinen gut oder schlecht vermittelt wurde, müssen sich nicht zwangsläufig damit beschäftigen.

In Deutschland gibt es zumindest theoretisch ein gutes Bildungssystem, denn jedes Kind darf und muss sogar zur Schule gehen. Das Erlernen der Basics wie Lesen, Schreiben, Rechnen ist für alle vorgesehen. Theoretisch hat auch jedes Kind die Möglichkeit, Abitur zu machen, in einer Vielzahl von Bereichen zu studieren. Die Optionen sind alle vorhanden. Alles in allem gibt es an diesem theoretischen Plan nicht so viel zu bemängeln und in unserer Gesellschaft ist Bildung eine Selbstverständlichkeit. Die Realität ist jedoch eine ganz andere, was insbesondere jetzt während der Corona-Pandemie deutlich wird. Aspekte wie sozialer, kultureller und finanzieller Background beeinflussen auch in einer fortschrittlichen Gesellschaft maßgeblich den Bereich Bildung. In Deutschland scheint sie nur für jeden einzelnen und gleichberechtigt zu funktionieren, wenn der Präsenzunterricht gegeben ist. Die Digitalisierung des Bildungssektors scheint gerade erst geboren zu sein. Ich habe jetzt über ein Jahr Homeschooling bei zwei Grundschulkindern miterlebt und wenn meine Frau sich nicht konsequent dafür eingesetzt hätte, dass unsere Kinder in diesem Jahr Schule erleben, würde ihnen tatsächlich ein ganzes Jahr Bildung verloren gegangen sein.

Jetzt wechseln wir aber mal den Blickwinkel. Ich habe 2014/2015 einige Wochen in Flüchtlingscamps und Krisengebieten in Jordanien, Gaza und Bethlehem mit den dort lebenden Kindern und Jugendlichen verbracht. Wir haben als Herakut zusammen mit der NGO AptArt Workshops durchgeführt, den Kindern nach unfassbar traumatischen Erlebnissen ein wenig Hoffnung und Freude gebracht, ihr neues Zuhause zumeist in Form von Baucontainern verschönert, Murals gemalt und sie einfach wieder Kinder sein lassen. Diese Erfahrungen haben mich sehr geprägt und nachhaltig beeinflusst. Bildung ist etwas, das diesen Kindern auf viele Jahre verwehrt bleibt und es ist nicht auszudenken, wie sie ihren Lebensunterhalt einmal verdienen werden, wenn ihnen das, was wir in Deutschland als selbstverständlich hinnehmen, überhaupt nicht zur Verfügung steht. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Bildung ist die Voraussetzung zur Teilhabe am gesellschaftlichen und grundsätzlich für ein selbstbestimmtes Leben. Unabhängigkeit, freie Entfaltung von Talenten, das Ergreifen von Möglichkeiten können nur funktionieren, wenn man die Basics beherrscht. Und darum möchte ich mich dafür einsetzen, dass neben den grundlegenden Bedarfsmitteln wie Wasser, Nahrung, Hygiene und medizinischer Versorgung Kinder weltweit auch Zugang zu Bildung haben, denn diese ist entscheidend für ihre Zukunft.

Das fertige Werk:

Was war ihre Ausgangsidee bei dem Ziegelhof-Mural?

Der Ziegelhof ist in seiner Grundidee ja ein sehr wichtiges, ich würde fast sagen, Pilotprojekt. Zugegeben hatte ich mich mit Themen wie Inklusion oder tiergestützte Therapie zuvor noch nicht befasst. Mit meinem ländlichen Background weiß ich allerdings um die heilsame Wirkung von Natur und Tieren auf den Menschen. Umso spannender fand ich den Austausch dazu und die vielen Berichte über die Entstehung und Arbeit des Ziegelhofs. Es erging mir wie mit vielen Themen, bei denen eine Auseinandersetzung erst stattfindet, wenn es aus irgendeinem Grund notwendig wird und sie erst dann real werden. Tatsächlich ändert das aber nichts an der Existenz der Thematik oder in diesem Fall der Einrichtung und den dort behandelten oder lebenden Menschen. Sie sind alle Teil unserer Gesellschaft und bleiben für den Unbeteiligten doch scheinbar unsichtbar. Ich war bisher nicht mit den Hürden, Schwierigkeiten und Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen unterschiedlichster Art konfrontiert, habe durch dieses Projekt aber sehr viel dazu lernen dürfen und hoffe, auch noch persönlich den Ziegelhof besuchen zu können, sobald das Reisen wieder risikofrei möglich ist.

Es war mir wichtig die unglaublich positive Wirkung des Ziegelhofs auf die Kinder in meinem Mural festzuhalten. Für sie ist dies ein Ort, an dem sie einfach sein können und entsprechend ihrer Fähigkeiten integriert und gefördert werden. Hier bekommen sie von Mensch und Tier Unterstützung, erlangen Selbstbewusstsein, Vertrauen und Stärke, können auch ganze Familien ein Stück weit heilen und optimistisch und mit Freude in die Zukunft schauen. Auch wollte ich die vielen individuellen Persönlichkeiten, die hier eine Perspektive erhalten, direkt integrieren. Relativ schnell war mir daher klar, dass ich verschiedene einzelne Elemente aus unterschiedlichen Materialien zu einer Collage verarbeiten will, um damit die unterschiedlichen Ebenen abzubilden. Als Besonderheit sollten die Kinder und ihre kreativen Arbeiten in das Mural einbezogen werden. So sind die Sonne und die Blumen auf Holz im Prinzip große Kopien von Kinderzeichnungen. Die beiden kleineren Kinderfiguren auf Pappe basieren auf Fotos von Kindern auf dem Ziegelhof. Auch das Pferd, auf dem einer der Jungen liegt, ist ursprünglich eine Kinderzeichnung. Das Alpaka und das Mehrschwein leben ebenfalls tatsächlich auf dem Hof. All diese Elemente sind wirklich Teile des Ziegelhofs, der in meinem Mural im Hintergrund ebenfalls stilisiert abgebildet ist, und wurden nicht frei erfunden. Denn es gibt diesen Ort und auch die Menschen, die ihn brauchen, wirklich innerhalb unserer Gesellschaft. Alle Teile zusammen sind das positive Abbild für ein unterstützendes und funktionierendes Miteinander.

Auf welche Weise visualisiert Ihr Mural die Vision des PAT ART LAB: „langfristige Förderung der weltweiten Bildungsinfrastruktur?“

Wenn man Bildung als das Erlernen von schulisch vermittelten Fähigkeiten versteht, dann trifft das nicht unbedingt auf mein Mural zu. Auch geht es nicht um eine Bildungsinfrastruktur im Sinne von Förderung klassischer Bildungseinrichtungen, wofür andere Projekte des PAT ART LAB und der Foundation sicher eher stehen. Doch an dieser Stelle sehe ich Bildung vielmehr als Synonym für Persönlichkeitsentwicklung stehend, die in anderen Bereichen geschieht und durch Fähigkeiten oder Merkmale definiert werden sollte, die außerhalb von Bildungseinrichtungen entstehen. Neugier, Selbstbewusstsein, Vertrauen, Zuversicht sind Eigenschaften, die Kindern angeboren sind oder die sie schon sehr früh entwickeln, hauptsächlich geprägt durch ihr direktes Umfeld. So gesehen ist die Familie, egal in welcher Zusammenstellung, bzw. sind die ersten nahen Bezugspersonen auch die erste Bildungserfahrung für ein Kind. Hier muss angesetzt werden. Hier braucht es maximale Unterstützung und Sicherheit, ganz unabhängig von sozialen, kulturellen oder finanziellen Aspekten. Insofern ist der Ziegelhof eine wegbereitende Einrichtung, bei der langfristigen Förderung der Bildungsinfrastruktur, die die sonst in unserer Gesellschaft weniger gehörten Mitglieder einbezieht und ihnen die notwendige Förderung zukommen lässt.

Und das ist es auch, was meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft viele klarer und stärker unterstützt werden muss. Bildung beginnt nicht in der Schule, sondern mit dem ersten Atemzug. Sie findet nicht in dafür erbauten Räumen statt, sondern tagtäglich überall.

AKUT

 

AKUT alias Falk Lehmann studierte Visuelle Kommunikation und Grafik-Design an der Bauhaus-Universität in Weimar. Seit 2004 arbeitet der Street Artist und Fotograf mit HERA alias Jasmin Siddiqui als weltweit erfolgreiches Duo HERAKUT zusammen. AKUT wird in der Szene als Experte für Oberflächentextur und fotorealistischen Effekte angesehen und setzt sich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Dabei nutzt er verschiedene Techniken, Materialien, Werkzeuge und Disziplinen. 

PATRIZIA Child Therapy Augsburg – der Ziegelhof

Im 2015 entstandenen Therapiezentrum Ziegelhof werden jährlich bis zu 300 Kinder und Jugendliche heilpädagogisch oder therapeutisch behandelt und zusammen mit ihren Familien betreut. Neben Gesprächs-, Ergo- und Kunsttherapien liegt der Fokus auf der Arbeit mit Tieren. Die PATRIZIA Foundation hat ein Mehrzweckgebäude für die besondere Therapieform mit Tieren errichtet. In dem Aktionshaus bietet die Partnerorganisation Stiftung Bunter Kreis ganzjährig tiergestützte Therapien an.

Ziegelhof_Alpaka+Kind