„Keine Chance für Corona“ – ein Comic

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Die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“ unterstützt die PATRIZIA Foundation mit einer Spende in Höhe von 200.000 Euro. Astrid Gabler, Vorstandsvorsitzende der PATRIZIA Foundation, nahm den Spendenscheck in Köln von Wolfram Kons, RTL Charity Gesamtleiter und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung, entgegen.
Die Spende fließt in ein besonderes Bildungsprojekt in Peru: den Neubau einer inklusiven Vorschule in San Juan de Lurigancho, einem der ärmsten Distrikte Limas. Dort wachsen Kinder – viele davon mit Beeinträchtigungen - unter schwierigen Bedingungen auf. Der Zugang zu frühkindlicher Bildung, Betreuung und sicheren Lernräumen ist für viele Familien stark eingeschränkt.
Mit dem Neubau schafft die PATRIZIA Foundation einen sicheren und fördernden Ort, an dem Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen, spielen und sich entwickeln können. Das Schulzentrum bietet damit sichere, stabile und kindgerechte Räume und legt die Grundlage für einen inklusiven Bildungsweg von Anfang an.

Geplant sind barrierefreie Klassenräume mit altersgerechten Sanitäranlagen, zusätzliche Räume für Therapie, Betreuung und gezielte Förderung sowie die Einbindung der neuen Vorschule in den bestehenden Schulbetrieb. Die enge Zusammenarbeit mit Eltern, Gemeinde sowie dem lokalen Partner Fe y Alegría Perú stellt sicher, dass das Projekt nachhaltig im lokalen Umfeld verankert ist.
Die Schulen sind geschlossen und Kinder dürfen ihre Freunde und Großeltern nicht mehr treffen – eine Situation, von der aufgrund der Corona-Pandemie weltweit fast alle Länder betroffen sind. Für Kinder ist diese Situation schwer zu verstehen.
Aus diesem Grund hat die Welthungerhilfe, Partner der PATRIZIA Foundation in Kenia, zusammen mit dem Berliner Sozialunternehmen WASH United ein Comic entwickelt, das Kindern und Jugendlichen helfen soll, Corona zu verstehen. Es richtet sich an Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren und klärt über das Virus selbst und die notwendigen Präventionsmaßnahmen auf. Es wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt, von Amharisch über Pashtu bis zu Swahili.
Comic-Verteilung in Uganda
„Das Comic hat uns so gut gefallen, dass wir es an möglichst viele Kinder in unseren Kinderhäusern verteilen wollten, um einen Beitrag zur Aufklärung vor Ort zu leisten“, sagt Petra Ellert vom Partnermanagement der PATRIZIA Foundation. Deshalb organisierte sie die Verteilung der Comics in den Einrichtungen vor Ort. Die ersten Hefte wurden vor kurzem zusammen mit Mundschutzmasken, Seifen und Desinfektionsmittel in Buyamba in Uganda verteilt. Zwar ist die PATRIZIA School Buyamba ebenso wie andere Schulen weltweit noch geschlossen, doch besteht über den Gemeindepfarrer und die Schuldirektorin ein guter Kontakt zu den Familien.
Die Kinder in Buyamba begannen sofort, in den Heften zu schmökern und sich in die darin erzählte Geschichte zu vertiefen. Die Identifikation mit den Protagonisten fällt leicht.
Denn das Comic erzählt die Geschichte von vier Kindern aus verschiedenen Kontinenten, die alle darunter leiden, dass sie keinen Kontakt zu Freunden und Großeltern haben dürfen. Sie informieren sich gegenseitig über das Virus und erklären die wichtigsten Maßnahmen, um eine Ausbreitung zu verhindern: zuhause bleiben, Abstand halten, Hände waschen und dabei mithelfen, sich und seine Mitmenschen zu schützen.
Mittel aus dem Corona-Hilfsfonds
„Als nächstes wollen wir die Hefte in unseren Kinderhäusern in Simbabwe und Kenia verteilen lassen. Dabei unterstützen uns die Länderbüros der Welthungerhilfe“, erklärt Petra Ellert.

Die Kosten für den Druck und die Verteilung werden über den „Corona Fund Education Healthcare“ bezahlt, den die PATRIZIA Foundation zur Unterstützung der durch die Pandemie in Not geratenen Kinderhäuser ins Leben gerufen hat. Die Mittel aus dem Hilfsfonds sind unter anderem dafür vorgesehen, die Einrichtungen bei Prävention und Aufklärung im Bereich Healthcare zu unterstützen.
Das Comic „Keine Chance für Corona“ bzw. „No Chance for Corona“ steht hier als PDF auch zum Download zur Verfügung. Es darf für nicht-kommerzielle Zwecke uneingeschränkt genutzt, vervielfältigt und verbreitet werden. Jegliche kommerzielle Nutzung ist untersagt.


Jährlich sollen rund 360 Vorschulkinder Zugang zu sicheren und lernfördernden Räumen erhalten. Kinder mit Behinderungen profitieren von Therapieangeboten, individueller Förderung und einer inklusiven Gemeinschaft. Das Projekt stärkt damit nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Familien und die gesamte Nachbarschaft.
Langfristig wird die Schule damit zum inklusiven Bildungscampus mit einer geplanten Reichweite von mehr als 1.600 Kindern – ein Leuchtturmprojekt für Bildung, Schutz und Teilhabe.

